Zentrum

Das Leipziger Forschungszentrum für
frühkindliche Entwicklung (LFE) im Profil

Auf dieser Seite finden interessierte Bachelor- und Masterstudierende Themen für Abschlussarbeiten. Bei Interesse an einer der Ausschreibungen wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Projektverantwortlichen (in Klammern hinter dem Projektnamen).

Studierende des M.Sc. Early Childhood Research finden hier die Richtlinien zur Anfertigung einer Masterarbeit.


Projekte

Pädagogische Psychologie (AG Saalbach):

Frühkindliche Entwicklung und Kultur (AG Haun):

Kognitive Anthropologie (AG Musholt):

  • Nur Iniativbewerbungen unter Angabe eigener Themenvorschläge möglich
  • Voraussetzungen: Kenntnisse philosophischer Theorien und Zugänge sowie Befähigung zum eigenständigen Arbeiten

Klinische Kinder- und Jugendpsychologie (AG Schmitz):

Ausschreibungen von LFE-Mitgliedern:


    Thema: „Schließen Kinder Vereinbarungen in einer Situation mit hoher Unsicherheit?“

    Das Ausmaß menschlicher Fähigkeiten im kooperativen Bereich (z.B. sich mit anderen zu koordinieren, zu kooperieren und mit anderen verbindliche Vereinbarungen einzugehen) ist bemerkenswert. Bereits in ihrem zweiten Lebensjahr beginnen menschliche Kinder spielerisch mit anderen zusammenzuarbeiten. Studien zeigen auch, dass ab einem Alter von drei Jahren, Kinder die Verbindlichkeiten von Abmachungen mit Spielpartnern verstehen. In Rahmen dieses Master-Arbeit-Projektes soll untersucht werden, ob Vorschulkinder das Vereinbaren von Abmachungen gezielt einsetzen in Situationen in denen eine große Unsicherheit darüber besteht, ob ein Spielpartner weiter „mitspielt“ oder nicht.

    Aufgaben:

    • Einüben und Durchführen einer Verhaltensstudie mit Kindern in Kindergärten in Leipzig
    • Datenerhebung, -aufarbeitung und -analyse
    • Erstellung einer schriftlichen Masterarbeit

    Voraussetzungen:

    • Student im Master Studium der Psychologie, Neurowissenschaft oder einem verwandten Feld (Neuroscience, Early Childhood Research)
    • Hohe Motivation und Interesse am Arbeiten mit Kindern, wissenschaftlichem Arbeiten, insbesondere im Bereich: Entwicklung sozialer Kognition
    • Eigenständige Arbeitsweise
    • Gute Englischkenntnisse, gute Deutschkenntnisse von Vorteil

    Als Bearbeitungszeit sollten 10 Monate eingeplant werden. Das Projekt wird an zwei Studierende vergeben. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte unter: Kachel.ulrike@gmail.com.


    Thema: „Emotionen im Zusammenhang mit Moral“

    Menschen zeigen eine Reihe von Emotionen wie Scham, Schuld, Bedauern und Stolz, die schon früh in der Ontogenese auftauchen und die Qualität der kooperativen Beziehungen von Kindern zu ihren Altersgenossen stark beeinflussen.

    Innerhalb dieses breiten thematischen Rahmens bieten wir Projekte an, die sich mit den folgenden Forschungsfragen befassen (aber nicht darauf beschränkt sind):

    • Wie fühlt es sich an, das moralisch Richtige zu tun?
    • Wie werden Schuld, Stolz, Bedauern und Scham in der frühen Kindheit ausgedrückt?
    • Erleben Kinder positive Emotionen als Reaktion darauf, dass anderen geholfen wird?
    • Wie nehmen Kinder moralische Emotionen in anderen wahr?

    Geplanter Zeitraum für die Durchführung des Studiums und die Erstellung der Masterarbeit: 8 bis 10 Monate.

    Projektverantwortlicher: Robert Hepach


    Thema: „Individuelle Unterschiede in kindlicher Prosozialität“

    Kinder helfen nicht immer, auch wenn sie und andere von kooperativen Beziehungen profitieren können. In einer laufenden Arbeit untersuchen wir individuelle Unterschiede, die vorhersagen, ob und wie viel Kinder motiviert sind, anderen zu helfen.

    Wir bieten Projekte an, die sich mit den folgenden Forschungsfragen befassen (aber nicht darauf beschränkt sind):

    • Verändert sich die Motivation zu Helfen im Laufe der Entwicklung? Sind Jugendliche weniger motiviert zu helfen, als Kinder?
    • Was sind Marker für gefühlloses Verhalten?
    • Sind funktionelle soziale Beziehungen für Kinder intrinsisch belohnend und gibt es Unterschiede bei klinischen Populationen mit sozialen Angststörungen?

    Geplanter Zeitraum für die Durchführung des Studiums und die Erstellung der Masterarbeit: 8 bis 10 Monate.

    Projektverantwortlicher: Robert Hepach


    Thema: „Theory of Mind and Social Reward in Young Children “

    Die Abschlussarbeit gliedert sich in ein laufendes Dissertationsprojekt am Leipziger Forschungszentrum für frühkindliche Entwicklung (LFE) und dem Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie an. Untersucht wird, wie 3-6-jährige Kinder in verschiedenen Populationen (Leipzig/Deutschland vs. Ovambo/Namibia vs. Hai||om/Namibia) sich in die Überzeugungen und Wünsche anderer Akteure hineinversetzen können und welche Persönlichkeitseigenschaften und Motivationen mit der Entwicklung dieser Fähigkeiten zusammenhängen. Konkret wollen wir mittels einer Tablet-basierten App herausfinden, wie gerne Kinder soziale Stimuli (z. B. Fotos von Erwachsenen oder Kindern, im Vergleich zu nicht-sozialen Stimuli) anschauen. Anschließend wird die Fähigkeit zur „Theory of Mind“ mittels einer interaktiven Bilderbuchstudie erfasst. Eine erste Studie wurde bereits in Namibia durchgeführt. Die Abschlussarbeit bezieht sich auf die Erfassung einer deutschen Vergleichsstichprobe, inkl. projektbezogener Literaturrecherche, Datenkodierung und -auswertung. Die Abschlussarbeit soll in Form eines empirischen Berichts in englischer oder deutscher Sprache verfasst werden. Die Anforderungen an die Arbeit (Selbstständigkeit, Arbeitsumfang) werden je nach Art der Abschlussarbeit (Bachelor vs. Master) angepasst..

    Aufgaben/Schwerpunkte:

    • Literaturrecherche und-einarbeitung
    • Training und Durchführung der Studie
    • Bereitstellung und Aufbereitung der Daten zur statistischen Auswertung
    • Erstellung einer schriftlichen Abschlussarbeit

    Voraussetzungen:

    • ·Student*in der Psychologie oder angrenzendem Fachgebiet (Biologie, Sozialwissenschaften, etc.)
    • Interesse und Spaß an entwicklungspsychologischen und kulturvergleichenden Inhalten
    • Eigeninitiative, Motivation
    • Begeisterung für die Arbeit mit Kindern
    • Gute Deutsch- und Englischkenntnisse

    Bei Interesse senden Sie bitte bis zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine formlose Bewerbung an roman.stengelin@uni-leipzig.de.


    Thema: „Risk-Taking Behaviors Across Cultures and Social Contexts“

    Die Abschlussarbeit gliedert sich in ein laufendes Dissertationsprojekt am Leipziger Forschungszentrum für frühkindliche Entwicklung (LFE) und dem Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie an. Wir untersuchen die Risikopräferenzen in Spielsituationen bei Kindern im Alter von 6 bis 10 Jahren in verschiedenen Populationen (Leipzig/Deutschland vs. Ovambo/Namibia vs. Hai||om/Namibia) Kinder spielen ein Spiel entweder alleine, unter Beobachtung eines Peers, oder in Zusammenarbeit mit dem Peer. In jeder Phase des Spiels können die Kinder zwischen zwei Belohnungen wählen: Entweder sie entscheiden sich für eine sichere Variante (1 Süßigkeit), oder für eine risikoreiche Belohnung (entweder 2 oder 0 Süßigkeiten). Wir interessieren uns dafür, ob Kinder unter sozialer Beobachtung zu mehr Risiko neigen und ob dieser Effekt durch das Alter oder das Geschlecht der Kinder beeinflusst wird. Die Daten aus den beiden Namibianischen Stichproben liegen bereits vor. Die Abschlussarbeit bezieht sich deshalb auf die Erfassung und Auswertung einer deutschen Vergleichsstichprobe (in Leipziger Schulen), wobei die kulturvergleichenden Daten bei Interesse gerne genutzt werden können. Die Abschlussarbeit soll in Form eines empirischen Berichts in englischer oder deutscher Sprache verfasst werden. Die Anforderungen an die Arbeit (Selbstständigkeit, Arbeitsumfang) werden je nach Art der Abschlussarbeit (Bachelor vs. Master) angepasst.

    Aufgaben/Schwerpunkte:

    • Training und Durchführung der Studie
    • Aufbereitung der Daten zur statistischen Auswertung
    • Erstellung einer schriftlichen Abschlussarbeit

    Voraussetzungen:

    • Student*in der Psychologie oder angrenzendem Fachgebiet (Biologie, Sozialwissenschaften, etc.)
    • Interesse und Spaß an entwicklungspsychologischen und kulturvergleichenden Inhalten
    • Eigeninitiative, Motivation
    • Begeisterung für die Arbeit mit Kindern
    • Gute Deutsch- und Englischkenntnisse

    Bei Interesse senden Sie bitte eine formlose Bewerbung an roman.stengelin@uni-leipzig.de.


    Thema: „Kindliches Wohlbefinden in pädagogischen Kontexten“

    Kinder gehen schon früh in den Kindergarten. Während viele Methoden die kognitive Entwicklung von Kindern messen, gibt es nur wenige automatisierte Methoden, um die positiven und negativen Emotionen von Kindern zu erfassen. In einer Forschungsarbeit wollen wir besser verstehen, wie Kindergartenerfahrungen das emotionale Wohlbefinden von Kindern beeinflussen.

    Wir bieten Projekte an, die sich mit den folgenden Forschungsfragen befassen (aber nicht darauf beschränkt sind):

    • Können wir das emotionale Wohlbefinden von Kindern im Alltag erfassen?
    • Welchen Einfluss haben Gleichaltrige und Erzieher*innen auf das Wohlbefinden von Kindern?
    • Wie können wir Kinder mit emotionalen Anpassungsproblemen identifizieren?

    Geplanter Zeitraum für die Durchführung des Studiums und die Erstellung der Masterarbeit: 8 bis 10 Monate.

    Projektverantwortlicher: Robert Hepach


    Thema: „Lernmechanismen“

    In diesem laufenden Projekt arbeiten wir mit anderen Forschungsgruppen zusammen, um besser zu verstehen, wie wir Umgebungen gestalten können, die optimale Lernumgebungen für Kinder im Kindergarten, in der Vorschule und in der Schule bieten.

    Wir bieten Projekte an, die sich mit den folgenden Forschungsfragen befassen (aber nicht darauf beschränkt sind):

    • Wie schaffen Lehrer*innen eine effiziente und wirkungsvolle Unterrichtsumgebung? Was macht eine*n gute*n Lehrer*in aus?
    • Wie entwickeln Kinder Kategorien wie „gefährlich“ und „ungefährlich“ im Zusammenhang mit dem Lernen über Pflanzen?

    Geplanter Zeitraum für die Durchführung des Studiums und die Erstellung der Masterarbeit: 8 bis 10 Monate.

    Projektverantwortlicher: Robert Hepach


    Thema: „Theory of Mind and Social Reward in Young Children “

    Die Abschlussarbeit gliedert sich in ein laufendes Dissertationsprojekt am Leipziger Forschungszentrum für frühkindliche Entwicklung (LFE) und dem Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie an. Untersucht wird, wie 3-6-jährige Kinder in verschiedenen Populationen (Leipzig/Deutschland vs. Ovambo/Namibia vs. Hai||om/Namibia) sich in die Überzeugungen und Wünsche anderer Akteure hineinversetzen können und welche Persönlichkeitseigenschaften und Motivationen mit der Entwicklung dieser Fähigkeiten zusammenhängen. Konkret wollen wir mittels einer Tablet-basierten App herausfinden, wie gerne Kinder soziale Stimuli (z. B. Fotos von Erwachsenen oder Kindern, im Vergleich zu nicht-sozialen Stimuli) anschauen. Anschließend wird die Fähigkeit zur „Theory of Mind“ mittels einer interaktiven Bilderbuchstudie erfasst. Eine erste Studie wurde bereits in Namibia durchgeführt. Die Abschlussarbeit bezieht sich auf die Erfassung einer deutschen Vergleichsstichprobe, inkl. projektbezogener Literaturrecherche, Datenkodierung und -auswertung. Die Abschlussarbeit soll in Form eines empirischen Berichts in englischer oder deutscher Sprache verfasst werden. Die Anforderungen an die Arbeit (Selbstständigkeit, Arbeitsumfang) werden je nach Art der Abschlussarbeit (Bachelor vs. Master) angepasst..

    Aufgaben/Schwerpunkte:

    • Literaturrecherche und-einarbeitung
    • Training und Durchführung der Studie
    • Bereitstellung und Aufbereitung der Daten zur statistischen Auswertung
    • Erstellung einer schriftlichen Abschlussarbeit

    Voraussetzungen:

    • ·Student*in der Psychologie oder angrenzendem Fachgebiet (Biologie, Sozialwissenschaften, etc.)
    • Interesse und Spaß an entwicklungspsychologischen und kulturvergleichenden Inhalten
    • Eigeninitiative, Motivation
    • Begeisterung für die Arbeit mit Kindern
    • Gute Deutsch- und Englischkenntnisse

    Bei Interesse senden Sie bitte bis zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine formlose Bewerbung an roman.stengelin@uni-leipzig.de.


    Thema: „Risk-Taking Behaviors Across Cultures and Social Contexts“

    Die Abschlussarbeit gliedert sich in ein laufendes Dissertationsprojekt am Leipziger Forschungszentrum für frühkindliche Entwicklung (LFE) und dem Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie an. Wir untersuchen die Risikopräferenzen in Spielsituationen bei Kindern im Alter von 6 bis 10 Jahren in verschiedenen Populationen (Leipzig/Deutschland vs. Ovambo/Namibia vs. Hai||om/Namibia) Kinder spielen ein Spiel entweder alleine, unter Beobachtung eines Peers, oder in Zusammenarbeit mit dem Peer. In jeder Phase des Spiels können die Kinder zwischen zwei Belohnungen wählen: Entweder sie entscheiden sich für eine sichere Variante (1 Süßigkeit), oder für eine risikoreiche Belohnung (entweder 2 oder 0 Süßigkeiten). Wir interessieren uns dafür, ob Kinder unter sozialer Beobachtung zu mehr Risiko neigen und ob dieser Effekt durch das Alter oder das Geschlecht der Kinder beeinflusst wird. Die Daten aus den beiden Namibianischen Stichproben liegen bereits vor. Die Abschlussarbeit bezieht sich deshalb auf die Erfassung und Auswertung einer deutschen Vergleichsstichprobe (in Leipziger Schulen), wobei die kulturvergleichenden Daten bei Interesse gerne genutzt werden können. Die Abschlussarbeit soll in Form eines empirischen Berichts in englischer oder deutscher Sprache verfasst werden. Die Anforderungen an die Arbeit (Selbstständigkeit, Arbeitsumfang) werden je nach Art der Abschlussarbeit (Bachelor vs. Master) angepasst.

    Aufgaben/Schwerpunkte:

    • Training und Durchführung der Studie
    • Aufbereitung der Daten zur statistischen Auswertung
    • Erstellung einer schriftlichen Abschlussarbeit

    Voraussetzungen:

    • Student*in der Psychologie oder angrenzendem Fachgebiet (Biologie, Sozialwissenschaften, etc.)
    • Interesse und Spaß an entwicklungspsychologischen und kulturvergleichenden Inhalten
    • Eigeninitiative, Motivation
    • Begeisterung für die Arbeit mit Kindern
    • Gute Deutsch- und Englischkenntnisse

    Bei Interesse senden Sie bitte eine formlose Bewerbung an roman.stengelin@uni-leipzig.de.